Ist Polen noch zu retten?

von Peter Schmidt

Autor   Dozent   Herausgeber   TV-Produktionen

Kramstaweg 23, D - 14 163 Berlin, den 22. Juni 2007

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Mit den Schlagzeilen der letzten zwei Tage zum EU-Gipfel wie
 Polen nervt Europa  (AH1),

 Polen richtet großen Schaden an  (AH2),

 Polen fordert Anrechnung von Kriegstoten - Ministerpräsident Kaczynski begründet damit Forderung nach mehr Stimmen für sein Land  (AH3),

 Historische Schuld: Polen erpresst Deutschland  (AH4),

beweist Polen einmal mehr, daß es eine führende Rolle spielt, genau wie Polen schon einmal
seine führende Rolle zwischen 1919 und 1939 bis hin zum Zweiten Weltkrieg spielte.

 

Eigentlich verdankt der Staat Polen seine Existenz dem Deutschen Kaiserreich + dem Österreichischen Kaiserreich, die beide 1916 die polnische Selbständigkeit verkündeten,

siehe Landkarte Polen 1916:


Fast neun hundert Jahre zuvor existierte nur kurz einige Jahre lang ein Königreich Polen unter König Boleslaw I. um 1025.

 

Die völkerrechtswidrigen Gebietsverluste des Deutschen Reichs durch den Völkerbund im Versailler Vertrag vom 28.06.1919 fügten Polen Oberschlesien + Posen + Westpreußen zu.

 

Damit gelangt eine deutsche Minderheit in Polen von zunächst gut 2 Millionen Menschen in den neu geschaffenen Vielvölkerstaat, die durch das Abwandern der entlassenen Beamten, die ohne Gehälter dort nicht länger leben können, wegen der Schließung vieler deutscher Schulen, wegen der Enteignungen und wegen des Terrors bis 1923 auf 1,2 Millionen ab nimmt (AH5 SCHULTZE-RHONHOF, 370).

 

Was sich beim Autor GERD SCHULTZE-RHONHOF anhört wie ein gemütlicher Umzug von 800.000 Deutschen, beschreibt der Autor GERHARD SILL (AH6) etwas dramatischer, Zitat:

 

 …Als nämlich Polen am 2. Oktober 1938 das zur Tschechoslowakei gehörende Olsagebiet militärisch besetzte und annektierte, rührten die Alliierten keinen Finger.

Ebensowenig störte es die Alliierten, daß in Polen von 1919 bis zum Kriegsbeginn 1939 im Rahmen der Entdeutschung ehemals deutscher Gebiete über 250 000 Deutsche ermordet
und über eine Million Deutsche von Haus und Hof vertrieben wurden;

daß des weiteren die Bildung einer deutschen Intelligenzschicht verhindert, die vorhandene ebenfalls vertrieben und teilweise ausgerottet wurde.

Obwohl von deutscher Seite aus mehrmals Klage beim Völkerbund in Genf erhoben worden war, geschah zum Schutz der Deutschen in Polen nichts.

Auch gegen den fortwährenden Versuch Polens, sich den unter der Obhut des Völkerbundes stehenden Freistaat Danzig einzuverleiben, unternahmen die Alliierten nichts.

In den Jahren 1931, 1932, 1933 und 1936 mußte die deutsche Reichsregierung mit einem polnischen Angriffskrieg rechnen. 1933 und 1936 wandte sich Polen an Frankreich, um mit dessen Hilfe Deutschland überfallen zu können. Jedoch lehnte Frankreich mit dem weltbekannten Zitat ab: „Wir sterben nicht für Danzig.“ …   (SILL, 109).

 

 …Weder eine Weimarer Regierung noch der deutsche Widerstand war bereit, die deutsch-polnischen Grenzen anzuerkennen. Allein Hitler war gegenüber Polen zu einer beispiellosen Verzichtspolitik bereit. Er wünschte nur die Rückkehr der Stadt Danzig und eine exterritoriale Verkehrsverbindung mit der großen, durch den Korridor abgetrennten deutschen Provinz Ostpreußen, um die lästigen Zollkontrollen zu erübrigen. Das setzte aber voraus, daß er gewillt war, die deutsch-polnischen Grenzen anzuerkennen. Willy Brandt hätte sich bei seiner Verschenkungspolitik auf niemanden eher als auf Hitler berufen können.

Schon 1936 erklärte Winston Churchill:

 

Wir werden Hitler zum Krieg zwingen, ob er will oder nicht."

 

Und am 31. März 1939 gab die damals größte Macht der Welt, nämlich England (es herrschte über 500 Millionen Menschen und ca. 40 Millionen Quadratkilometer - soviel Land ungefähr, wie Rußland, China und die USA zusammengenommen), Polen eine Garantieerklärung; diese machte angesichts der polnischen Unvernunft den Krieg unvermeidbar.

 

Auf Verlangen Englands lehnte Polen am 26. März 1939 jegliche Verhandlung mit Deutschland ab, ordnete die Teilmobilmachung an und drohte Deutschland mit Krieg; worauf Hitler, zwar weiterhin verhandlungsbereit, mit der Erstellung eines Angriffsplanes gegen Polen reagierte. Dabei hätten Verhandlungen den Polen nur Vorteile gebracht. Während sich Hitler weiter vergeblich um Verhandlungen mit Polen bemühte, bereitete Polen mit ständigen Manövern an der deutschen Grenze, mit vielen bewaffneten Grenzübertritten und mit einer ungeheueren Kriegshetze den Angriff auf Deutschland vor.

 

Polens Schlachtruf seit März 1939 lautete: „Wir wollen Danzig, wir wollen Königsberg und wir jagen die Deutschen in kurzer Zeit bis zum Rhein." In der polnischen Zeitung Dziennik Pozanski erschien am 26. Juni 1939 eine Landkarte, auf der Polen bis an eine Nord-Süd-Grenze von Bremen bis Nürnberg reichte: Hamburg, Kiel und Braunschweig, zum Beispiel, befanden sich darauf weit in Polen. …  (SILL, 110 + siehe Wunschlandkarte Polens am 26.06.1939, SILL 113):

 

 … Während der großen Truppenparade zum polnischen Nationalfeiertag am 3. Mai 1939 begrüßten fanatisierte Massen jeden Truppenteil mit Sprechchören, wie „Auf nach Danzig" „Vorwärts nach Berlin!" Die deutsche Forderung nach einer Verkehrsverbindung mit Ostpreußen und die Rückkehr Danzigs zu Deutschland müsse mit einem Krieg gegen Deutschland beantwortet werden.

 

Das lächerliche deutsche Heer, zusammengesetzt aus der unterernährten Generation des Versailler Vertrages mit den albernen Panzerattrappen, werde man in Berlin zusammenschlagen.

 

Nach diesen Provokationen gab Hitler der deutschen Presse die Berichterstattung über die Verfolgung der Deutschen in Polen, die er bis dahin, um eine antipolnische Stimmung in Deutschland zu vermeiden, verboten hatte, frei.

 

Der amerikanische Professor Dr. Hoggan führt den Illustrowany Kurier vom 7. August 1939 an. Der polnischen Zeitung mit der größten Auflage zufolge überschritten polnische Einheiten fortgesetzt die deutsche Grenze, um drüben militärische Anlagen zu zerstören, deutsches Wehrmachtsmaterial zu beschlagnahmen und nach Polen zu schaffen; diese Unternehmungen seien von einem starken Geist des Wetteiferns getragen (Der erzwungene Krieg, Seite 556).

 

Ausgelöst durch die ungeheuerliche Kriegshetze gegen Deutschland wurden ab März 1939 Zehntausende in Polen ermordet; wehrfähige Deutsche wurden zum polnischen Militär einberufen und dort umgebracht.

 

Ein polnischer Aufruf vom 20. August 1939 lautete: „Schlagt die Deutschen nieder, wo ihr sie trefft!" Doch die Alliierten belohnten Polen für die unzähligen Greueltaten mit dem Beistandspakt zur Vernichtung Deutschlands. …  (SILL, 111).

 

 …Während Polen unaufhaltsam in den Krieg gegen Deutschland steuerte, begann auch Stalin seine Expansionsabsicht in die Tat umzusetzen. Stalins Doppelspiel, wobei er seine Freundschaft zu Roosevelt nie aufgab, führte dann am 23. August 1939 zum Abschluß des Nichtangriffspaktes zwischen Deutschland und der Sowjetunion. Was Hitler dabei übersah, war die Falle, in die er nun unausweichlich geraten war.

 

Stalin hatte vier Tage zuvor auf einer Geheimsitzung sinngemäß erklärt:

 

Es ist in unserem Interesse, daß der Krieg zwischen Deutschland und dem englisch-französischen Block ausbricht. Dafür ist es notwendig, mit Deutschland einen Allianzvertrag abzuschließen; bei einem Abschluß des Vertrages mit England würde Deutschland mit Sicherheit den Rückzug vor Polen antreten, und der von uns gewünschte Krieg fände nicht statt."

 

Chruschtschow erinnerte sich später, daß Stalin nach Abschluß des Vertrages gesagt habe:

 

Hitler glaubt, er sei schlauer als ich, aber in Wirklichkeit habe ich ihn überlistet."

 

Hitler glaubte nach Abschluß des Nichtangriffspaktes, den Rücken frei zu haben, um nun den Greueltaten der Polen an den Deutschen ein Ende zu machen; er befahl den Angriff gegen Polen auf den 26. August 1939. Jedoch ließ ihn der englisch-polnische Bündnisvertrag vom 25. August 1939 davor zurückschrecken. Hitler wollte weder den Krieg mit England noch den Weltkrieg, sonst hätte er wohl den Angriff auf Polen nicht stoppen lassen.

 

Hitler versuchte nun noch einmal, mit Polen zu verhandeln, jedoch lehnte Polen wiederum ab, und England erklärte sich zur Vermittlung bereit; doch England benutzte sein Vermittlungsangebot dazu, Polen nun endgültig in den Krieg gegen Deutschland zu treiben.  (SILL, 116).

 

 Während Hitler ultimativ das Eintreffen eines polnischen Unterhändlers bis zum 30. August 1939, 24 Uhr forderte, gleichzeitig aber seine Bereitschaft für spätere Verhandlungen erklärte und dann aber vergeblich wartete, machte Polen am 30. August 1939 generalmobil und begann sofort mit militärischen Übergriffen auf Danzig und an mehreren Stellen des deutschen Reichsgebiets.

 

Der für Danzig zuständige Hochkommissar des Völkerbundes, Burckhardt, floh am 30. August 1939 vor den angreifenden Polen nach Ostpreußen; vor den deutschen, wenn überhaupt, hätte er erst zwei Tage später zu fliehen brauchen. Bekanntlich begannen die Kriegshandlungen von deutscher Seite aus am 1. September 1939.

 

Die Flucht des Hochkommissars Burckhardt nach Ostpreußen, also nach Deutschland, und nicht etwa nach Polen, beweist einmal mehr, daß der Krieg nicht von Deutschland, sondern von Polen begonnen wurde.

 

Danzig war schon seit Tagen das Ziel vereinzelter polnischer Angriffe gewesen, während die Danziger Bevölkerung auf den gepackten Koffern saß und auf den Befehl zur Evakuierung wegen bevorstehender polnischer Luftangriffe wartete. Die Evakuierung erübrigte sich, nachdem die polnische Luftwaffe am Morgen des 1. Septembers 1939, im Überraschungseffekt durch deutsche Bombenflugzeuge, am Boden nahezu zerstört wurde.

 

Als Hitler gegen Mittag des 31. August 1939 Kenntnis davon erhielt, daß polnisches Militär Teile von Danzig erstürmt, die Weichselbrücke bei Dirschau gesprengt, die deutsche Grenze an vielen Stellen überschritten hatte und ein Überfall auf den Sender Gleiwitz erfolgt war, gab er den Befehl, Polen am Morgen des 1. September 1939 anzugreifen! Hitlers Zitat vom Morgen des

1. September: „Seit heute früh 4 Uhr 45 wird zurückgeschossen" war die Wahrheit; außerdem kam zu damaliger Zeit die Generalmobilmachung, in diesem Falle Polens, einer Kriegserklärung gleich. Es handelte sich um einen Gegenangriff als Folge der polnischen Provokation.

 

Hitler hatte am Morgen des 1. September 1939 keine Veranlassung, die Weltöffentlichkeit zu täuschen, als er vom „Zurückschießen“ sprach; denn Zurückschießen heißt, daß vorher ein anderer geschossen hat. …  (SILL, 117).

 

 

Die Generalmobilmachung oder auch Allgemeine Mobilmachung Polens vom 30. August 1939, die die fortgesetzte Kriegsdrohung Polens an das Deutsche Reich seit der Mobilmachung Polens am 23. März 1939 nun endgültig in eine Kriegserklärung umwandelt, welche gerade in Hinblick auf den Einmarsch der polnischen Armee in Danzig und die Überfälle auf reichsdeutsches Gebiet zwei Tage vor dem 01. September 1939 hinreichend beweisen, bestätigt der Autor SCHULTZE-RHONHOF (AH5) wie folgt:

 

 In Warschau beraten derweil Außenminister Beck, Verteidigungsminister Kasprzycki und der Oberbefehlshaber der Streitkräfte Marschall Rydz-Smigly. Ihr Ergebnis: in der Danzig-Frage wird nicht nachgegeben, und Polen muß der deutschen Forderung militärisch widerstehen. Ein Entschluß zu verhandeln, wie von den Briten dringend angeraten, kommt nicht zustande. Am Nachmittag tritt der Ministerrat zusammen und beschließt, für morgen, den 30. August, die


Allgemeine Mobilmachung

 
offiziell bekanntzugeben.(333) Beide Länder, sowohl Polen als auch Deutschland, haben das wegen der demonstrativen Wirkung dieses Schrittes bisher tunlichst unterlassen.  (SCHULTZE-RHONHOF, 487)

 

Daß die Generalmobilmachung Polens am 30. August 1939 schon damals von den Massenmedien verschwiegen worden war, bzw. auf Befehl von OBEN (Demokratie!!!) zu verschweigen war, beschreibt Autor SCHULTZE-RHONHOF (AH5) wunderschön wie folgt:

 

 Spät abends muß sich die englische Regierung noch einmal um die Presse kümmern. Der DAILY TELEGRAPH hat in seiner Abendausgabe über die Vermittlungstätigkeit der Londoner Regierung zwischen Warschau und Berlin berichtet. Dabei hat die Zeitung auch erwähnt, daß die polnische Regierung nach Eingang des Verhandlungsangebots aus Deutschland die

 

Generalmobilmachung

 

für die Streitkräfte angeordnet hat, statt das Angebot zu honorieren. Die Abendausgabe des DAILY TELEGRAPH wird beschlagnahmt. Ein Nachdruck, der als Spätausgabe kommt, läßt die Generalmobilmachung in Polen unerwähnt. Nichts in dieser schweren Krise soll Englands Lesern Zweifel kommen lassen.  (SCHULTZE-RHONHOF, 505)

 

Im Kapitel  Polens Beitrag zum Kriegsausbruch  bestätigt Autor SCHULTZE-RHONHOF (AH5) das mehrfache rechtsbrecherische + militärische Vorgehen Polens gegen fast alle Nachbarstaaten, gegen Pakte + Völkerrechte + Menschenrechte + Staatsrechte (Staatsverträge), wie die vertragswidrige, Zitat:  Mobilmachung gegen Deutschland vom März 1939  (Seite 525),  Polen verlangt ab März 1939 als Preis für Danzig Krieg. Dies ist Polens erster großer Beitrag zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges …  (Seite 526).

 

250.000facher Mord an Deutschen, 1.000.000fache Vertreibung + Enteignung an Deutschen, ständige Kriegsdrohungen an Deutschland, zweifache Mobilmachung gegen Deutschland, Einmarsch in Danzig + Überfall auf Grenzgebiete Deutschlands – alles führende Straftaten Polens vor dem angeblichen Kriegsbeginn am 01. September 1939.

 

Da fragt sich jeder normal denkende Mensch, in welchem Dornröschenschlaf die Mehrheit aller Politiker & Journalisten & Historiker sich befindet???

 

Anmerkungen + Hinweise

 

(AH 1)  Polen nervt Europa  BILD 22. Juni 2007,

http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/06/22/eu-polen/streit-polen.html

 

(AH2)  Polen richtet großen Schaden an  Rheinische Post 21. Juni 2007,

http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/politik/ausland/451005

 

(AH3)  Polen fordert Anrechnung von Kriegstoten - Ministerpräsident Kaczynski begründet damit Forderung nach mehr Stimmen für sein Land  Berliner Morgenpost 22. Juni 2007, http://www.morgenpost.de/content/2007/06/22/politik/906702.html


(AH4)  Historische Schuld: Polen erpresst Deutschland  net-tribune 21. Juni 2007

http://www.net-tribune.de/article/210607-144.php

 

(AH5) SCHULTZE-RHONHOF, GERD,

1939 Der Krieg, der viele Väter hatte - Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg,

Olzog Verlag GmbH München http://www.olzog.de, 3. Auflage 2005, 570 Seiten,

ISBN 3-7892-8117-4.

 

Das Buch ist inzwischen in der 5. Auflage laut Verlags-Webseite:

http://www.olzog.de/olzog/detail/isbn/978-3-7892-8188/order_nr/8188

Eintrag dort am 22. Juni 2007:

Schultze-Rhonhof, Gerd

1939 - Der Krieg der viele Väter hatte, 5. Auflage

2006, Hardcover, 600 Seiten, Format 17,0 x 24,0 cm, mit zahlreiche Abbildungen

ISBN 978-3-7892-8188-4, EUR 34,–

Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg. Was hat die Generation meines Vaters dazu bewegt, nur 20 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg Adolf Hitler in einen neuen Krieg zu folgen? Die Suche des Autors nach einer Antwort führt zu überraschenden Ergebnissen. Dokumente beteiligter Außenministerien, Notizen und Memoiren englischer, französischer, italienischer und amerikanischer Regierungschefs, Minister, Diplomaten und Armeeoberbefehlshaber belegen: Es war eine ganze Anzahl von Staaten, die den Zweiten Weltkrieg angezettelt haben. Zusammenhänge werden deutlich, die bislang schlichtweg übergangen wurden. „Dieser Krieg“, so Schultze-Rhonhof, „hatte viele Väter“. Vieles in unserer deutschen Geschichte zwischen 1919 und 1939 ist ohne Kenntnis des zeitgleichen Geschehens in anderen Ländern nicht zu verstehen, zu eng greifen oft Wirkung und Wechselwirkung ineinander. Doch es ist nicht allein die zeitgleiche Geschichte unserer Nachbarvölker, die den Kriegsbeginn beeinflußt hat, es ist auch – und das nicht unerheblich – die gemeinsame Vorgeschichte der streitenden Parteien.

Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: „Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist.“ So hat fast jede Geschichte ihre Vorgeschichte.

 

Gerd Schultze-Rhonhof war 37 Jahre lang Soldat der Bundeswehr, zuletzt als Generalmajor und Territorialer Befehlshaber für Niedersachsen und Bremen. 1995 zog er das Interesse der Medien auf sich, als er das Bundesverfassungsgericht wegen seines sogenannten „Soldaten sind Mörder“-Urteils öffentlich kritisierte.

 

(AH6) SILL, GERHARD, Überleben war alles …,

Dritte Auflage, Eigenverlag Gerhard Sill 7000 Stuttgart 61, ohne Jahresangabe (wahrscheinlich Ende 1987 oder später)

Das Buch ist über das Zentral Verzeichnis Antiquarischer Bücher http://www.zvab.de/

noch erhältlich, Eintrag dort am 22. Juni 2007:

Sill, Gerhard

Überleben war alles.... Ein Kapitel deutscher Geschichte - Rumänien im Sommer 1944; Der logische Kern Eigenverlag / Stuttgart ohne Angabe, 202 S., Pp., 8°.,

Geb. Exemplar minimal gedunkelt, Einband leicht berieben, Vorsatz gestempelt, ansonsten altersgemäß gut erhalten. 3. Auflage Sprache: Deutsch Artikel-Nr. 51353

143 weitere Einträge gefunden im Katalog Militärisches, Kriegsgeschichte beim Anbieter Guthschrift Versandantiquariat, Deutschland

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Das Deckblatt der Wochenzeitschrift BUNTE Heft 15 aus dem Jahr 1992 macht Todeswerbung für die HIV-Aids-Theorie mit großen Lettern:

"AIDS - Jetzt sterben die Frauen" und zeigt Fotos von Susanne Seidensticker, Alison Gertz, Ruth Marples, Prinzessin Katharina zu Fürstenberg, Amparo Munoz, Kimberly Bergalis. Beweise hat Dr. Robert Gallo für die HIV-AIDS-Theorie seit seiner Pressekonferenz vom 26.04.1984 nie vorgelegt. Dafür hat Prof. Dr. Peter Duesberg in drei wissenschaftlichen Arbeiten von 1987, 1989 und 1991 die VirUS-Theorie widerlegt.

Klügere als Herr Hubert Burda und Frau Maria Furtwängler (oo1991) wissen, daß die Arbeit von 1991 das "Ende der AIDS-Virus-Theorie"* war:

 

AIDS Epidemiology: Inconsistencies with Human Immunodeficiency Virus and with Infectious Disease By Peter H. Duesberg, Proc. Natl. Acad. Sci. USA, Vol. 88, pp. 1575-1579, February 1991

http://www.duesberg.com/papers/ch4.html

 

AIDS-Epidemiologie: Widerspruechlichkeiten zur Annahme einer HIV-Aetiologie und Infektionskrankheit von Prof. Dr. Peter H. Duesberg AIDS-Forschung (AIFO) Juni 1991 Heft 6, S. 299-306

http://www.rethinkingaids.de/duesberg/epid-txt.htm

 

* https://terragermania.files.wordpress.com/2012/04/wie-die-zeit-vergeht-und-das-ende-der-aids-virus-theorie-ist-schon-21-jahre-her-v4.pdf

 

Es ist ein Geschenk des Lebens, in Deutschland geboren zu sein.
Wir Glücklichen, wir leben im Heiligen Land.

Ich bin gesund. Gott Danke. Thor Danke. Wotan Danke.

Peter Schmidt  
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